Skulptur "Alexander und Bukephalos"

Art.Nr.:
ZLS659
EAN:
4251573702792
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Die Skulptur „Alexander und Bukephalos“ besteht aus weißem Marmor. In imposanter Erscheinung und mit beeindruckendem Ausdruck präsentiert sich diese Marmorskulptur dem Betrachter. Die lebendig wirkende Szene wurde in meisterhafter Handarbeit gefertigt und aufwendig poliert. Schon von jeher ließen sich viele Künstler von Alexander dem Großen und seines Pferdes Bukephalos inspirieren. Die dadurch entstandenen Kunstwerke sind weltweit bekannt. 

Merkmale

Die Statue besteht aus weißem Hunan Marmor und wurde prunkvoll poliert. Hierbei muss erwähnt werden, dass es sich bei einer solchen Marmorskulptur, nicht mehr um eine einfache Steinmetzarbeit handelt, sondern um hochwertige und luxuriöse Kunst. Dem Künstler ist in eindrucksvoller Weise gelungen, dass Kräfteringen zwischen Alexander und Bukephalos darzustellen. Der Bildhauer hat sich sogar gewagt, ein filigranes Halfter auszuarbeiten, dass der Pferdebändiger Alexander hält. In vielen weltbekannten Darstellungen, wird dieses Halfter, wegen der Bruchgefahr weggelassen. Die Gesamthöhe beträgt ca. 280 cm und wirkt dadurch außergewöhnlich pompös. Der dunkle Sockel besteht aus Kalkstein (Blaustein) von ca. 60 cm Höhe und ist, wie die Marmorfigur selbst, witterungsbeständig und frostsicher.

Abmessungen

  • Gesamthöhe (mit Sockel): ca. 280 cm
  • Gesamtbreite: ca. 190 cm
  • Gesamttiefe: 95 cm
  • Gesamtgewicht: ca. 4500 kg

Skulptur

  • Material: Hunan Marmor
  • Farbe: Weiß
  • Oberfläche: poliert
  • Höhe: 220 cm
  • Breite: 180 cm
  • Tiefe: 80 cm
  • Gewicht: ca. 2400 kg

Sockel

  • Material: Kalkstein (Blaustein)
  • Farbe: blau-anthrazit
  • Oberfläche: poliert
  • Höhe: 60 cm
  • Breite: 170 cm
  • Tiefe: 95 cm
  • Gewicht: ca. 2100 kg

Wichtig vor dem Kauf!

Die Skulptur "Alexander und Bukephalos" hat ein Gesamtgewicht von circa 4,5 Tonnen. Die Skulptur und der Sockel sind zwar zwei Teile, aber selbst ohne Sockel hat der Pferdebändiger und das Pferd ein Gewicht von 2,4 Tonnen. Die Ladebordwände der Speditionen sind für so hohe Gewichte nicht ausgelegt.

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Die Sage

Da es sich bei Sagen nur um mündlich Überlieferungen handelt, gehen die Meinungen über Alexander und seinem Pferd Bukephalos weit auseinander. Je nach der Phantasie der kunstschaffenden Bildhauer und Maler wurde Alexander und sein Pferd unterschiedlich dargestellt.

Bukephalos (Ochsenkopf)

Bukephalos (altgriechisch: βουκέφαλος) war das Pferd von Alexander dem Großen und wird von einigen als das berühmteste Pferd in der Geschichte angesehen. Der Name des Pferdes setzt sich aus den griechischen Wörtern "bous" (Ochse) und "kephalos" (Kopf) zusammen, was möglicherweise eine Anspielung auf die unbeugsame und eigenwillige Natur des Pferdes war. Sicher ist, dass der Hengst mit einem Brandzeichen in Form eines Stierkopfes (Ochsenkopfes) gekennzeichnet wurde. Das erste Treffen von Alexander und Bukephalos war einzigartig, zeigte aber auch den wahren Charakter eines der größten Heerführer und Eroberer der Geschichte.

Die Wette

Alexander taming Bucephalus - 01

Von einem Pferdehändler namens Philonikos aus Thessalian (historische Landschaft im Norden Griechenlands) wurde der schwarze Hengst Bukephalos an den Hof von König Philipp II gebracht und für die bemerkenswert hohe Summe von 13 Talenten (heute ungefähr 95 000 €) zum Kauf angeboten. Das war zu dieser Zeit der Monatssold für 1500 Soldaten. Das schöne Pferd war größer, als jedes normale mazedonische Ross und strotzte vor Kraft und Wildheit. Aber niemand konnte es zähmen und es schlug nach jedem aus der in seine Nähe kam. Philipp war nicht interessiert und befahl das Pferd wegzuführen.
Alexander saß mit seiner Mutter Olympias im Publikum und beobachtete das Spektakel. Als die Begleiter versuchten Bukephalos wegzubringen, erhob sich der 15jährige Alexander und nannte sie rückgratlos. Er soll zu seinem Vater gesagt haben: „Was für ein exzellentes Pferd verlierst Du, weil Du nicht die nötige Courage und Kühnheit hast, um mit ihm fertig zu werden." Zuerst ignorierte Phillipp die Herausforderung, sagte aber schließlich zu Alexander: „Wenn diejenigen, die älter sind als Du es nicht beherrschen, wie willst Du es können?“ Alexander ignorierte die Bemerkung seines Vaters, wiederholte seine Aufforderung und sagte, er würde für das Pferd die 13 Talente bezahlen, wenn er den Hengst nicht zähmen könne.
Unter wildem Gelächter näherte sich Alexander dem Pferd, das er ruhig beim Namen nannte und ergriff behutsam das Zaumzeug. Er hatte etwas bemerkt, was die anderen nicht bemerkt hatten. Das Pferd hatte offenbar Angst vor seinem eigenen Schatten. Alexander wandte Bukephalos der Sonne zu, so dass sein Schatten hinter ihm lag, und nahm langsam die Zügel in die Hand. Das Gelächter der Menge wurde lauter als der Hengst anfing eifrig und feurig zu werden. Alexander ließ sein Obergewand sanft fallen um mit einem flinken Sprung fest auf ihm zu sitzen. Und als er saß, zog er nach und nach den Zaum an und zügelte ihn, ohne ihn zu schlagen oder anzutreiben. Das schöne Tier war nun frei von jeglicher Angst und vertraute seinem Reiter und in einem atemberaubenden Tempo galoppierten beide davon.
Als Alexander mit Bukephalos in die Arena zurückkehrte und abstieg, sagte Phillip: „Oh mein Sohn, du musst ein Königreich finden, das dir gleich und würdig ist, denn Mazedonien ist zu klein für dich.“ Historiker behaupten, diese Zähmung Bukephalos war ein Wendepunkt im Leben des jungen Prinzen und zeigte das Vertrauen und die Entschlossenheit, die er bei seiner Eroberung Asiens zeigen sollte.

Alexanders Begleiter

Bukephalos und Alexander waren unzertrennlich. Nur Alexander konnte ihn reiten, und tatsächlich tat er es in jeder Schlacht von der Eroberung der griechischen Stadtstaaten und Theben über Gaugamela bis nach Indien. Nach der endgültigen Niederlage von Darius wurde Bukephalos entführt, während Alexander auf einem Ausflug war. Als Alexander zurückkam und von dem Diebstahl erfuhr, versprach er, jeden Baum zu fällen, die Landschaft zu verwüsten und jeden Einwohner der Region zu töten. Das Pferd wurde bald mit einer Bitte um Gnade zurückgebracht.
Über die Ursache des Todes von Bukephalos sind sich Historiker nicht einig - einige behaupten, er starb an Kampfwunden nach der Schlacht von Hydaspes 326 v.Chr., andere behaupten, dass das Pferd im Alter gestorben sei.  Wie auch immer, Alexanders Trauer war groß und er gründete in der pakistanischen Provinz Punjab eine Stadt, in der Erinnerung an sein geliebtes Pferd und nannte sie Bucephala. Alexander der Große starb zwei Jahre nach seinem vierbeinigen Freund und langjährigem Begleiter.

Bildhauerische Darstellung

Für die darstellende Kunst war und ist die Geschichte von Alexander dem Großen und seinem Pferd Bukephalos ein sehr beliebtes und lohnendes Motiv. Ein Großteil der Kunstwerke beschäftigt sich dabei mit dem Thema der ersten Begegnung von Reiter und Pferd. Wir erinnern uns an die Szene, als der junge Alexander das Ross am Zaumzeug aus dem Schatten führt und es feurig und wilder wird. Dieses Bild gab die Inspiration und ist in hunderten Werken verewigt. Der aufsteigende Hengst und der spärlich bekleidete Alexander das Pferd stramm am Zügel haltend. Eine andere beliebte Darstellung zeigt wie Alexander in stolzer Haltung auf dem Pferd sitzt – mal als Symbol des Eroberers oder wild und entschlossen vorwärts sprengend, zum Angriff bereit.

Standorte

Standorte von Skulpturen mit der Darstellung Alexanders und seinem Pferd Bukephalos sind weltweit vertreten. Diese befinden sich Beispielsweise in Thessaloniki (Griechenland), Skopje, Mazedonien, Edinburgh (Schottland), Sofia und im John Marshall Place Park in Washington.
Die wohl bekannteste Statue befindet sich in Edinburgh und wurde von dem bedeutendsten schottischen Bildhauer seiner Zeit, Sir John Robert Steell in den Jahren 1829-1833 modelliert und 1883 in Bronze gegossen. Dieses Meisterwerk steht heute im Viereck der Edinburgh City Chambers.
 

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Unsere Produkte aus Naturstein werden in überwiegender Handarbeit gefertigt. Alle Natursteine können durch ihre natürliche Entstehung größere Unterschiede in Zeichnung und Farbe ausweisen. Quarzadern, Lufteinschlüsse oder Einschlüsse anderer Gesteinsarten sind natürliche Erscheinungen und berechtigen nicht zur Reklamation. Beanstandungen dieser Art sind daher ausgeschlossen. Kittungen und Spachtelungen in der Oberfläche sind zulässig. Durch die handwerkliche Fertigung sind Form- und Größenabweichungen möglich.

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